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Grażyna Kwiecińska ist Dr. habil. Professor an der Universität Warschau. Sie studierte Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universität Warschau. Seit 1973 ist sie tätig am Germanistischen Institut der Universität Warschau, seit 2006 Leiterin der Abteilung für Literaturgeschichte und –theorie. Sie habilitierte 1999 über Hermann Brochs Engagement für die Demokratie. Literatur und Politik (Warszawa 1999). Forschungsschwerpunkte: Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts mit besonderer Berücksichtigung der Literatur der Zwanziger Jahre/Weimarer Republik und neuere österreichische Literatur. Veröffentlichungen zu Alfred Döblin, Hermann Broch und neuerer österreichischer Literatur.

Ulrike Vedder ist Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin und dort für die wissenschaftliche Kooperation mit den Universitäten Warschau, Wroclaw und Sofia zuständig. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart und der literaturwissenschaftlichen Geschlechterforschung. Sie arbeitet zu Narrationen des Todes und den Zusammenhängen von Literatur und materieller Kultur. Ulrike Vedder ist Mitherausgeberin der Zeitschrift für Germanistik und der Reihe Literatur – Kultur – Geschlecht im Böhlau-Verlag sowie Mitveranstalterin der jährlichen Literaturtage in Berlin (zus. mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung). Seit 2010 ist sie Mitglied der Jury des deutsch-französischen Franz-Hessel-Preises für zeitgenössische Literatur.

Annegret Pelz ist Professorin am Institut für Germanistik der Universität Wien und dort Leiterin der transdisziplinären Forschungsplattform Mobile Kulturen und Gesellschaften, der das Kooperationsprojekt assoziiert ist. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts sowie in literatur-, kultur- und medientheoretischen Fragestellungen. Sie arbeitet zum Verhältnis von Mobilität und Medialität, zur kulturellen Transformation von Räumen und Dingen, zur Inszenierung des Schreibens und zu Buchgebilden wie Notizbüchern, Alben und Mappenwerken. Annegret Pelz war bis 2016 Faculty-Mitglied im Doktoratskolleg Das historische Galizien und sein multikulurelles Erbe und ist Mitherausgeberin der Reihe Schriften der Wiener Germanistik.